Jetzt-TV Gelebte Weisheit
Jetzt-TVgelebte Weisheit!
GermanEnglish
Suche / Filter

Jetzt-TV-Live mit Johan über Jetzt-TV-YouTube am So 1.8. 19.30 bis 21 Uhr

Fragen stellen über den YouTube-Live-Stream. Freier Zugang für alle, Spenden sind erwünscht an Johan und / oder Jetzt-TV, vielen Dank. Zum Video bzw. zur Ankündigung....

Johan: Noch tiefer als das tiefste Erleben

Live-Chat mit Johan von Juni 2021.

 

 

Als MP3 Audio

 

Video auf telegram ansehen: t.me/freemea/297

 

Wahrnehmen, was gerade da ist, im Körper, was für Gefühle da sind, der einfachste und direkteste Weg ganz praktisch, um sich nicht dauernd mit den Gedanken und Ideen zu beschäftigen; sich erst einmal stabilisieren in dem, was wirklich gerade da ist, vielleicht ist da einfach Unruhe oder Freude oder Lebendigkeit, das, was da ist, kannst du wirklich wahrnehmen, dich drauf einlassen, wenn du dich wirklich bereit fühlst; in aller Ruhe anzukommen, bei sich selbst anzukommen, das ist der erste Schritt; sich auch die Frage stellen: Was ist mir wirklich wichtig? Warum gehe ich eigentlich zum Satsang oder schaue Live-Chats? Was will ich da eigentlich wirklich? Was will ich herausfinden für mich selbst? Eine interessante Frage; was will ich mitnehmen? Die Frage ist ja: Reicht mir das meine Ideen zu frönen, meinen Gedanken hinterherzulaufen und mich darin zu bewegen? Oder möchte ich wirklich etwas erleben? Möchte ich wirklich lebendig werden, innerlich? Etwas Echtes erleben, echte Gefühle, die ich mir nicht ausdenke, die ich nicht fantasieren muss oder will ich noch tiefer gehen und herausfinden, was jenseits von all diesem Erleben eigentlich ist, was noch tiefer ist? Noch tiefer als das tiefste Erleben, jenseits der ganzen Erscheinungswelt und des Erlebens, da beginnt dann die Spiritualität eigentlich erst; es folgt das Beantworten der Fragen aus dem Chat; wenn keine Fragen auftauchen, können wir auch einfach still sein, still sein bedeutet nicht etwa einfach nur auf einem Stuhl zu sitzen und auf dem Bildschirm zu schauen, du kannst auch die Augen zu machen, wenn es dir leichter fällt, dann bedeutet still sein, dass vielleicht ein paar Gedanken da sind, aber dass du ihnen nicht folgst und du dich fragst, was du gerade fühlst und was du wahrnimmst, was der Atem gerade tut, die ganzen Idee und Vorstellungen, abgesehen von den praktischen Gedanken, lenken die ganze Zeit ab; die Beantwortung der Fragen: Wenn man wirklich alle Gefühle fühlt, wenn sie hochkommen ist keine Traumaheilung nötig?...#Mehr...# Hat Johan eine Zeitlang einen Traumatherapeuten gebraucht?; Gefühle fühlen bei Christian Meyer gelernt, das kann wirklich kaum ein Mensch; der Körper entspannt immer tiefer dabei, wenn die Gefühle auch wirklich gefühlt werden, so sinkt man immer weiter in die Tiefe und löst sich dabei immer weiter auf, das ganze Empfinden des Körpers und des Ichs da zu sein, löst sich auf; in der Stille löst es sich auf und das ist sozusagen die pragmatische Seite der Erleuchtung oder die erfahrbare Seite der Erleuchtung, und die nicht erfahrbare Seite der Erleuchtung ist quasi die absolute Stille, kann man in dem Sinne nicht erfahren…, und noch weitere Live-Chat mit Johan, herzlichen Dank.

Johan: In der Stille verankert alles ansehen und fühlen

Live-Chat mit Johan von Juni 2021.

 

 

Als MP3 Audio

 

Video auf telegram ansehen: t.me/freemea/297

 

Über Stille und Kontrast; in der Stille ist gar nichts los. Die Wahrnehmung von dem, was du spürst oder fühlst, das ist ja einfach so, wie es ist, hast du den Zeh angestoßen und er tut dann weh, dann ist es ja in dem Moment wahr; die Geschichten können falsch sein? Das Leben gibt einen immer wieder die Chancen, dass genau das getriggert wird, was am liebsten nicht gefühlt wird? Was zu eng geworden ist, da geht der meiste Druck rein; sich das Falsche bestätigen, der Versuch es zusammenzuhalten; letztlich dauerhaft nicht mehr drauf hereinzufallen, wäre sozusagen ständig sich in der Stille zu verankern und dann von da aus alles anzuschauen und zu fühlen, mit so einem prüfenden Blick; es nicht mehr einfach so zu übernehmen, sozusagen, verunsichernd, weil man dann nichts mehr hat, woran man sich festhalten kann, das ist das Schwierige dabei, das auszuhalten; gleichzeitig ist sehr relaxend, wenn Sachen wegfallen, Befreiung, aufatmen, aber es entsteht immer erst mal so ein Hohlraum oder Vakuum, eine Leerstelle, wenn man dann erst mal nicht mehr weiß, wie es weitergeht, dann muss man sich überraschen lassen, wie es dann weitergeht; der Körper lebt in der alten, geprägten Realität, das ändert sich auch nicht durch die Erleuchtung, in den Sinne,...#Mehr...# es fällt nur mehr auf, weil ein größerer Kontrast da ist; Erleuchtung ist in dem Sinne die absolute Haltlosigkeit, das absolute Nicht-Wissen; es folgt ein Austausch über Trauma, Trauma sucht Sicherheit, Halt, irgendwas, wo wir uns hineinbegeben können; das Trauma ist auch im Körper, das Trauma in die Leere laufen zu lassen, ist auch nicht gut, hat Johan überhaupt nicht geholfen; es genau zu untersuchen, zu verstehen, Ursachen verstehen – sich darum kümmern; ist man nicht selbst das Trauma? In gewisser Weise, wenn man nicht etwas Größeres oder etwas Tieferes kennengelernt hat, was darüber hinaus geht; das Ich, die Spitze vom Eisberg, das Trauma ist quasi hauptsächlich im Unterbewusstsein, bis es irgendwann hochkommt, immer mehr; für Johan ist die ganze Menschheit traumatisiert, alles, was hier im Großen und Ganzen passiert, ist eigentlich Trauma, natürlich nicht alles komplett, jeder Mensch hat auch seine Freiheiten, seine inneren Freiheiten; Trauma ist für Johan immer dann, wenn der Körper mit seiner Biologie und wahren Bedürfnissen ignoriert wird, übergangen wird, überfordert wird, und vor allem bei Kindern und Säuglingen ist es natürlich der Fall, und unsere gesamte Gesellschaft ist darauf ausgelegt, dass Babys und Kinder nicht zu ihren eigentlichen, natürlichen Recht kommen; die Menschheit ist schon sehr lange mit Trauma beschäftigt, daraus diese ganzen Folgen von Süchten, von Krieg, von ständigen Unruhen und Streitereien, dieser ganzen Unbewusstheit, dieser ganze Medientrubel, es gibt so mannigfaltige Folgen davon; interessant ist es, wie es beim Menschen so sein kann und bei Tieren normalerweise nicht…, und noch weiteres Live-Chat mit Johan, herzlichen Dank.

Johan: Ungetrennt Aufmerksamkeit allem gegenüber, was geschieht

Live-Chat mit Johan von Mai 2021. 

 

 

Als MP3 Audio

 

Video auf telegram ansehen: t.me/freemea/241

Die Rolle von Sexualität auf dem spirituellen Weg; die Hauptthemen im menschlichen Dasein; ungefühlte Gefühle und Traumatisierungen im Zusammenhang mit Sexualität; das größte Potential zur Entfaltung da, wo bei dem Einzelnen die größten Schwierigkeiten sind; im inneren Weg zum Aufwachen erst einmal mit sich selber in Kontakt kommen, mit den eigenen verschütteten Gefühlen und Körperempfindungen; erst zweit wichtig, mit anderen in Kontakt zu sein; die Frage nach dem Beobachter, persönlich oder absolut; Beobachten findet ganz natürlich im Geschehen statt ohne „Beobachter“; das Beobachten besser Gewahrsein nennen; wenn das Ich sich auflöst und dann verschwindet und Gewahrsein sich nur noch selbst wahrnimmt – was dann aber auch wieder wegfallen kann; die Frage: Wer beobachtet den Beobachter?; was hinter dem Beobachter ist, kann nicht mehr beobachtet werden; gibt es reines Gewahrsein?; Gewahrsein ist jenseits der persönlichen (Ich-)Struktur; Gewahrsein kein Tun, sondern die ungetrennt Aufmerksamkeit allem gegenüber, was geschieht, völlig ohne Trennung dazu, von jedem zu erforschen, wie er es gerade selber erlebt, da gibt es keine endgültige Antwort dazu; Johans momentane Erfahrung dazu, was geschieht ist Gewahrsein selbst…, und noch viele weitere Fragen im Chat und Antworten von Johan, vielen Dank.

Johan: Ankommen ist auch schon wieder eine Art Podest oder eine Art Unfreiheit

Interview mit Johan im April 2021, Fragen von Yvonne.

 

Video ansehen                  Als MP3 Audio

 

Video auf telegram ansehen: t.me/freemea/214

Was ist für Johan das Leben? Was bleibt übrig, wenn die Gefühle ausklingen? Erstmal kann es sein, wie ein Abgrund, wie eine Leere oder wie nichts, etwas ganz anderes dahinter ist, was einen vorher gar nicht klar war; vor allem ist dahinter diese Unbegreifbarkeit; Meister Eckhardt: dieses Durchbrechen in den göttlichen Grund. Würde Johan es auch sagen, dass er eins ist mit Gott oder mit Dem? Für Johan war die erste große Erleuchtung sozusagen Gottes Erleuchtung, das wahre Sein nennen es manche auch; Johan hat viel Zen-Buddhismus gelesen als er jugendlich war, aus der christlichen Mystik kennt er nur von Aussagen von Christian Meyer; praktiziert Johan noch Übungen zum Geschehen-Lassen von Christian Meyer? Irgendwann wird es so stabil, dass die Aufmerksamkeit in den Gefühlen, im Körper, in der Stille bleibt und sich nicht wieder so weg driften kann in Gedankengebilde, man könnte sagen eine ständige Übung die in Fleisch und Blut übergeht, so normal; Johan sich erst „in dem Einssein mit Gott“ etabliert hat, in dem Gewahrsein und sich danach noch eine Art Tür geöffnet hat; Gewahrsein ist aus uns schon etwas Geschaffenem, wie ist es weggefallen? Ein Gemisch aus Fühlen, Erfahren und Nachdenken, eine Kontemplation; weiß Johan überhaupt noch, wer er ist? Nein, das ist der Witz..., ein in der Erscheinung-drinnen-sein, kein Daneben-stehen, aber es ist kein Bezugspunkt da, mit dem man sich identifizieren könnte, sozusagen; im praktischen Sinne ist der Fokus im Körper, aber der Identitätsfokus, da wo das Ich war oder geglaubt hat zu sein, ist vollkommen weg; es ist stufenweise weggefallen; Nisargatta: Der wahre und ewige Frieden liegt noch jenseits der Quelle von Bewusstsein; was ist für Johan der Tod? Dieses Nicht-Begreifbare, diese Haltlosigkeit, diese Nicht-Existenz, das, was nicht erscheint; das, was wir sind, ist der Tod? Es gibt kein Tod, die Formen das Bewusstsein stirbt natürlich trotzdem da hinein und es fühlt sich an wie ein Tod; hat sich Johans Körpergefühl verändert im Gegensatz zu früher? Ganz anderes, wurde über Jahre stark durchgeschüttelt von verschiedenen Prozessen und Symptomen, Gefühlen, Emotionen, Auflösung...; und das Zeitempfinden? Die innere Vorstellungswelt hat stark abgenommen und dadurch ist dieses Zeitgefühl einfach nicht mehr so da; die Vertikale und die Horizontale, die Vertikale gibt es im Prinzip auch nicht mehr, kein Empfinden von Raum, „alles geschieht in mir“, stimmt für Johan nicht mehr? Es geschieht gar nichts; die Nicht-Existenz ist außerhalb jeder Wahrnehmung, da ist weder Raum noch Zeit, noch kann man irgendwas darüber sagen, es hat keine Eigenschaft; wie geschieht Heilung?...#Mehr...# Nicht unbewusst, bei Johan war der Weg sich ganz genau damit zu beschäftigen...; Gefühle fühlen, kann man auch in so Gefühlsschleifen geraten? Kann passieren, z. B. bei einer emotionalen Fixierung (Enneagramm), auch bei traumatischen Erfahrungen; da ist es gut einen Lehrer zu haben, ggf. eine Traumatherapie; was hat Johan am meisten geholfen auf seinem Weg? Auch Christian Meyer; Trigger, das Unterbewusstsein muss auch mitgenommen werden; die Beantwortung der Frage: Neben dem Guten im Satsang, kann es auch sein, dass es für manche Menschen nicht gut sein kann im Satsang zu sein? Sieht Johan sich als spirituellen Lehrer, hat er eine bestimmte Lehre? Ist Johan angekommen? Nicht nur das keiner ankommt, sondern jede Art auch von Ankommen ist auch schon wieder eine Art Podest oder eine Art Unfreiheit…, und noch weiteres Interview mit Johan, herzlichen Dank.

Johan: Dir Wahrheit über uns selber, über Bewusstsein an sich herausfinden

Live-Chat mit Johan von März 2021.

 

Video ansehen                  Als MP3 Audio

 

Video auf telegram ansehen: wird noch hinzugefügt.

Herzlich willkommen; du kannst einfach schauen, was du jetzt wahrnimmst, im Körper, was für Gedanken da sind, was für Gefühle da sind; warum ist es eigentlich so wichtig wahrzunehmen, was ist auf allen Ebenen? Das, was man vielleicht Ego nennen könnte, ist eigentlich in der Hauptsache damit beschäftigt Strategien zu entwickeln, um etwas nicht mitzubekommen, um etwas nicht wahrzunehmen, etwas nicht zu fühlen; das sagt Johan jetzt einfach so, es muss natürlich jeder für sich selber überprüfen, ob das für ihn auch so ist oder ob da für ihn etwas dran ist; es ist auf jeden Fall Johans Erfahrung, was er herausgefunden hat. Das ist eigentlich, was Johan „Ego“ nennen würde, der Teil vom menschlichen Dasein, der sich ständig mit Programmierungen wiederfindet, die sind dafür da, um etwas Unangenehmes aus der Vergangenheit nicht nochmal fühlen zu müssen und scheinbar in den Griff kriegen zu können, und so ist dann ganz einfach der Umkehrschluss, um quasi aus dem Ego aussteigen zu können, um sich dem enthalten zu können, ist der Umkehrschluss natürlich einfach zu sagen: Ich schau mal, was da gefühlt wird, was da empfunden wird und darauf die Aufmerksamkeit zu legen, und da kommen natürlich auch unangenehme Sachen, aber auch angenehme Sachen, und dann neue Wege zu finden, wie wir mit dem, was da in der Verdrängung war oder was da hochkommt, besser umzugehen als einfach nur dem aus dem Weg gehen zu wollen, als uns in Gedanken zu flüchten, als uns in Ersatzstrategien zu flüchten, und zu schauen, was da wirklich ist, was da erlebt werden möchte, was da verdrängt war, und Johan weist da nochmal drauf hin, dass das natürlich nur für Menschen sinnvoll ist, die keine schwerwiegenden psychischen Probleme haben, die sollten sich lieber professionelle Hilfe suchen, natürlich; also Satsang richtet sich nach Johns Verständnis sowieso nur an Menschen, die eigenverantwortlich und relativ psychisch stabil das aufnehmen können, wer da nicht ist an diesem Punkt, der sollte sich lieber vielleicht zum Therapeut begeben. Aber nochmal zurück zur Erfahrung, wenn ich wirklich bereit bin das wahrzunehmen, was hier eigentlich stattfindet im Körper, im ganzen Körper und auf der Gefühlsebene stattfindet, stattfinden möchte, was da sich anbahnt immer wieder, wovon ich immer wieder davonlaufe oder dem ich ausweiche oder haufenweise Gedanken darüber sind, da drum herum sind, wenn ich bereit bin, dem zu begegnen, das zuzulassen, dann wird der Verstand automatisch stiller und kann auch zur Ruhe kommen; in der Begegnung mit dem Gefühl, was auch immer das für ein Gefühl ist, wird ja erst erkannt, dass es gar kein Problem gibt mit dem Gefühl, und es heißt nicht, dass es nicht Sachen gibt im Leben, wo man etwas tun sollte,...#Mehr...# wo man was unternehmen soll, pragmatische Dinge, die gibt es ja auch; aber das, womit man die meiste Zeit am Tag beschäftigt ist, sind nicht wirklich notwendig pragmatische Dinge, sondern ständige „Psychologiesiererreien“ und Grübeleien, vielleicht und Fantasien und Hirngespinste, ja, das könnte man als Ego bezeichnen, daran ist nichts verkehrt, nur wer in Satsang kommt oder hier zum Live-Stream, der ist ja sicherlich schon auf dem Weg und hat gemerkt, dass das noch nicht so ganz das Wahre ist, dass das noch nicht so ganz ihn zufrieden macht oder irgendwohin führt, dieses Ego; aber diese ganzen Strategien, diese ganzen Programmierungen und Verstrickungen, kann man es vielleicht besser nennen, diese Verstrickung mit dem Verstand und diese ganzen Thematiken und den Strategien, das ist natürlich nicht so einfach da herauszukommen, weil diese haben sich aufgebaut über tausende, wahrscheinlich hunderttausende von Jahren...; aber es scheint doch möglich zu sein, für einige Menschen da einen Weg heraus zu finden, vielleicht nicht dass es ganz aufhört, aber dass es weniger wird, dass es durchscheinender wird, dass es einen nicht mehr so im Griff hat, dass man es auch als Illusion durchschauen kann, auch wenn es sich immer wieder mal als real anfühlt, und der ganz praktische Weg, der pragmatische Weg damit umzugehen, der pragmatische Erleuchtungsweg den Johan gefunden hat, den Johan kennt, ist, sich direkt diesen Gefühlen zuzuwenden, den unterdrückten Gefühlen, den verdrängten Gefühlen, den emotionalen Gefühlen, sich direkt zuzuwenden, sie vollständig zu fühlen; was nicht bedeutet, dass es für jeden gleich das Richtige sein muss, es ist auch ein sehr intensiver Weg, aber ab einem bestimmten Punkt der Suche des Weges ist es jemanden vielleicht irgendwann wichtiger, die Wahrheit herauszufinden, die Wahrheit über sich selbst, über die Welt, über das Bewusstsein an sich, vielleicht wichtiger als die Frage: Wie geht es mir und fühl ich mich immer sicher und komfortabel und habe ich ein super gutes Leben, jetzt auf der materiellen Ebene; es muss sich zwar nicht ausschließen mit der Erleuchtung, aber es ist einfach nicht mehr so wichtig oder es ist einfach nicht das Wichtigste; aus der Sicht des Ego bezahlt man natürlich einen ungeheuer hohen Preis für die Erleuchtung, also, man bezahlt quasi mit seinem Leben, also mit dem Egoleben, dem Ego wird die Existenzgrundlage entzogen, es wird als Illusion durchschaut, nach und nach werden ihm auch seine Strategien entzogen und es kann teilweise sehr rau und unangenehm sich anfühlen, immer wieder auch, aber das muss nicht bedeuten, dass was verkehrt läuft, man kann auch lernen sich innerlich den Dingen so zu widmen, dass man sie immer besser versteht…, und noch weiteren Chat mit Johan mit Fragen und Antworten, herzlichen Dank.

Johan: Wenn alles in das existentielle Nicht-Wissen zurückfällt

Interview mit Johan, Januar 2021, Fragen von Yvonne, Wolfgang und Devasetu.

 

Video ansehen                  Als MP3 Audio

 

Video auf telegram ansehen: t.me/freemea/123

Johan hat ein Bedürfnis, die Dinge zu beleuchten und die verschiedenen Seiten sich anzuhören und selber sich hineinzuversetzen, die spekulierten Motivation zu verstehen und nachspüren zu können; möchte gerne wissen, was ist mit dieser Menschheit los? Ganz generell, was ist auf diesem Planeten los? Mit diesem Leben? Auch das verstehen zu können, dafür gehört für Johan das Intellektuelle, alle Seiten zu beleuchten und auch das zu fühlen, sich hineinzuversetzen…, spielt es gerne durch, aber letztlich fällt es wieder weg, fällt in das existentielle Nicht-Wissen zurück, also es bleibt da nie ein ganz fester Standpunkt übrig, wie es jetzt wirklich ist, oder wie es kommt; …letztlich gibt es nicht so etwas wie eine ultimative Kontrolle. Von der höheren Perspektive aus gesehen ist es natürlich immer nur ein Ablauf, aber das Gefühl von Moment zu Moment ist natürlich, sozusagen das lebendige, greifbare Motiviert-Sein an irgendwas… Für Johan ist es ganz klar, dass es verschiedene Ebenen sozusagen der Erleuchtung gibt, so würde Johan es sagen oder des Aufwachens und Johan beschreibt die Ebenen oder Stufen, wenn man so will; es geht für Johan nicht nach oben raus, sondern, wenn es überhaupt eine Richtung gibt, dann nach unten, modellhaft gesprochen; gehen die Traumatisierungen, wenn jemand in dem Ich-bin / Stille/ Bewusstsein verankert ist, automatisch mit weg? Ein kleiner Teil wird gesättigt, weil es so eine überwältigende und schöne Erfahrung ist, aber ein Großteil muss nach und nach durchlebt werden und vielleicht auch mit Therapien oder bestimmten Methoden bearbeitet werden, aber auf jeden Fall durchlebt, und das ist nicht ohne, da taucht besonders viel auf, wenn die Identifikation mit dem Ich nicht mehr so da ist…; das Ich greift nicht mehr richtig, mit den Jahren wird es besser verdaut, was da so hochkommt, nicht mehr so aggressiv, und Johan spricht von seinem Prozess, jetzt 11Jahre, der Körper arbeitet auch viel nach; Aufwachen nicht passieren kann, bevor Traumatisierungen bearbeitet sind? Es entspricht überhaupt nicht Johans Erfahrung, es eher so ist, auch durch das Aufwachen überhaupt erst die Möglichkeit besteht, bestimmte Dinge zu verarbeiten; man ist gut beraten, vorher auch schon etwas vorzuarbeiten, aufzulösen; es ist individuell, was dann dran ist, drängt sich einfach auf; Johan benutzt den Begriff Gott, wofür genau steht er? Aus diesem Unbekannten kommt ständig die Fontäne des Seins, was sich ständig erneuert, ständig weiterentwickelt und wieder vergeht; dieses Unbekannte ist für Johan auch die schöpferische Komponente; es ist so paradox, weil es ist etwas, was man selber gar nicht wahrnehmen kann, und weil es selber nichts Wahrnehmbares ist, nur deswegen ist es in der Lage, jede Wahrnehmung, jede Form, die erscheint, auftauchen zu lassen; es ist paradox; im Kern ist Gott das Nicht-Erkennbare, Nicht-Erfahrbare,...#Mehr...# was schon immer ist, was immer sein wird, was hinter jeder Erfahrung steckt, immer noch tiefer, sozusagen, das nennt Johan Urgrund, es ist aber nichts Erfahrbares und das macht Gott eben aus, dass er nicht greifbar ist, sonst würde das Ego auch wieder etwas draus machen; immer wenn man sagt, jetzt hab ich den Frieden gefunden, jetzt hab ich die größte Erleuchtung erfahren, das ist schon wieder ein Stück weit daneben; Gott lässt sich nicht definieren, nicht einfangen, sozusagen; die Erscheinung ist sowohl Illusion also auch der Urgrund; die Wahrheit, die hier als Illusion erscheint; die Beantwortung der Frage: Kann man was tun, wenn man selbst auch „aufwachen“ möchte? Man kann zwar machen, was man will, aber man kann nicht wollen, was man will; aber wenn einen etwas antreibt und wenn Interesse da ist, dann muss man es ja machen; es muss so sein, wie es ist, es geht ja nicht anders, und damit muss auch jede Tat getan werden, die sich aufdrängt und da gibt es keine Wahl, es gibt keine Alternative dazu, sonst hätten wir die Alternative, wenn die besser wäre, dieses Denken ist eigentlich ein bisschen albern; jedes Interesse muss verfolgt werden, auch jedes Interesse nach Wahrheit, nach Vertiefung, nach noch mehr Erleuchtung, wonach auch immer, nach Klarheit, nach Frieden, wenn das auftaucht, und letztlich ist es derselbe Antrieb, es ist alles Gottes Antrieb; bei Johan war der Weg zum Aufwachen über die Gefühle, würde Johan es jeden empfehlen? Es gibt verschieden Zugänge und wie Johan schon gesagt hat, verschiedene Ebenen des Aufwachens, am besten, man kann sich ein bisschen selber einen Eindruck verschaffen, wo man selber steht, sozusagen; es kann immer noch tiefer aufwachen und für eine bestimmte Tiefe des Aufwachens ist es absolut notwendig, dann die Gefühle mit hereinzunehmen, es geht gar nicht anders, weil, wenn ich die Gefühle nicht zulassen kann, dieses energetisch, innerlich im Körper, dieses Gefühlssystem, dieses ganze Ich-Knäuel, das hat ja auch verschiedene Ebenen..., wenn da keine Bewegung, keine Öffnung reinkommt, dann kann dieses ganze System sozusagen nicht mit in die Stille, es kommt nicht mit in die Tiefe, es bleibt dann wie auf dem Sessel sitzen, und sobald der Verstand, der Alltag weiter geht, sitze ich wieder in meinem alten, rostige Karren, sozusagen; das Aufwachen, sich immer weiter vertieft; die Beantwortung der Frage: Wer oder was wacht auf und bei wem vertieft sich dann etwas? Gott ist nicht verschieden von seiner Erscheinung, es ist alles zusammen; Gott geschieht die Erleuchtung immer wieder aufs Neue und dem Menschen, könnte man sagen, oder dem Organismus geschieht auch Erleuchtung; und auf verschiedenen Ebenen, gibt es eben verschiedene Phänome und Auswirkungen davon, aber alles zusammen natürlich ist, dass diese Identifikation mit diesem Ich eben nachlässt; dieses identifizierte, dieses traumatisierte Ich, das erfährt natürlich, in dem Sinne keine Erleuchtung; es löst sich nach und nach immer mehr auf, insofern ist es auch die Erleuchtung, es gibt sich hin; Gott braucht die Erscheinung, um überhaupt aufwachen zu können? Ja, ohne Erscheinung und auch ohne Gewahrsein, was ja auch eine Erscheinung ist, gibt es gar keine Selbsterkenntnis, ist einfach wie Tiefschlaf…, und noch weiteres Interview mit Johan, herzlichen Dank.

Johan: Woher weiß ich, dass ich erleuchtet bin?

Johan beantwortet diese an ihn gestellte Frage im Video von Dez. 2020.

 

Johan: Das Sein und der unauffindbare Urgrund

Interview mit Johan im April 2020, Fragen von Devasetu und Yvonne.  Zum Video...

 

Video ansehen                  Als MP3 Audio

 

In Johans Blogg sind Devasetu die Worte „allumfassende Wahrheit und unauffindbarer, alles enthaltener Urgrund“ aufgefallen, was ist damit gemeint? „Geronnen“ aus vielen, vielen Jahren einer langjährigen Entwicklung, die sich in Johan vollzogen hat, durch verschiedene Stufen und Schritte...; u. a. auch in Nisargadattas Bücher wieder gefunden, die Beschäftigung damit hat Johan bestätigt, dass das auf ihn zukommt oder sich das anbahnt und hat die ganze Sache dann verstärkt und irgendwie klargemacht auch im Verstand; vor 10 Jahren war Johan bei Christian Meyer, da hat die ganze Sache angefangen, das Aufwachen; bei dem Aufwachen ist es nicht geblieben, sondern es hat sich in größeren, mehreren wahrnehmbaren Schritten noch vertieft und geklärt; Leere und das Wort Nichts gefällt Johan nicht, weil es ist viel zu trocken, es fühlt sich ja sehr lebendig an...; es ist für alles Platz, weil es selber nichts Bestimmtes ist, dadurch kann es alles sein; das Sein und das, was Johan den unauffindbaren Urgrund nennt, ist nicht getrennt, es sind zwei Aspekte; ...wie kann man von etwas sprechen, was man nie erfahren kann? Von Karl Renz zitiert, das Gewahrsein ist die subtilste Form von Anwesenheit; es darüber hinaus auch „einen Bereich gibt, wo das Gewahrsein stirbt“; die absolute „Nichterkenntnis“; Nisargadatta zitiert: Der wahre und ewige Frieden liegt noch jenseits der Quelle von Bewusstsein; Johan berichtet darüber, wie das Gewahrsein bei ihm verschwunden ist; ...die Ebene des „Nicht-Gewahrseins“ verankert sich im System, man kann darauf Bezug nehmen, obwohl es keine Wahrnehmung hat; ...ist es der natürliche Zustand? Für den Menschen im Allgemeinen ist es sicherlich nicht sehr natürlich, sonst hätten wir mehr Menschen, die was davon wüssten und die darüber sprechen würden, und von Tieren wissen wir es nicht, wie die sich wahrnehmen; es ist ein riesiges Abenteuer und ein riesiges Ding, sich dem anzunähern und zu stellen auch als Mensch, ...wegen der Todeserfahrung und wegen den (körperlich, emotionalen) Prozessen, die da kommen und konfrontierten...; wirft einen in ein ganz anderes Dasein rein; Johan spricht weiter über die Zwischenschritte, auch über das Fallen, wovon Christian Meyer SchülerInnen häufig berichten während des Aufwachprozesses und die körperlichen Auswirkungen davon, den Umgang mit den Prozessen, auch das gemeinsame Erbe der Menschheit...#Mehr...# und über sein „persönlich alltägliches“ Leben auf dem Land, über seine Ernährungsumstellung, Berufswahl, Nähe zur Natur, seine spirituellen Texte und ob er sich beispielsweise als spiritueller Lehrer sieht, des weiteren Aussagen über die momentan weltweite Krisensituation; es ist keine komische Oper zur Zeit, mehr ein Drama als eine Oper. Vielen Dank für das Interview.

Johan: Reines Gewahrsein, seiner selbst gewahr

Ein Video mit Johan von März 2020.

 

Video ansehen                  Als MP3 Audio

 

Es folgt eine kurze geführte Meditation, du kannst jetzt erst einmal so da sein. Worüber möchte Johan heute reden? Vor ein paar Jahren war Johann auf den Erleuchtungskongressen von Ludmilla und Roland zu sehen, jetzt ist einige Zeit vergangen, die innere Entwicklung ist weitergegangen, hat sich vertieft und Johann hat sich gefragt, ob er jetzt auch etwas mitzuteilen hätte, was vielleicht den einen oder anderen von Nutzen sein könnte auf seinem Weg. Als erstes möchte Johan sprechen über seine Erfahrung und auch über seine Sichtweise zum Aufwachen selber; sich scheinbar das Thema auch stark verbreitet, da aber wichtige Grundlagen Johans Ansicht nach völlig übersehen werden; es ist völlig in Ordnung; ...für diejenigen, die es aber wirklich in der Tiefe innerlich für sich nachvollziehen wollen und den Weg gehen wollen und sozusagen nichts verpassen wollen würde Johann gerne etwas sagen…; Johan beschreibt sein Aufwachen bei Christian Meyer vor 10 Jahren während eines Retreats; in der Folgezeit sich etwas stabilisiert hat in Johan, das er als reines Gewahrsein bezeichnen würde, und es ist eine Komponente oder Ebene, wo Gewahrsein nur noch seiner selbst gewahr ist...; existenziell wird die Perspektive gewechselt zum Gewahrsein hin und das ist der erste große Schritt, es ist das Aufwachen und Johan ist es wichtig da zu betonen, dass es noch einen weiteren Schritt gibt, der viel später erst passieren kann oder bei vielen auch gar nicht; der zweite Schritt besteht darin, dass das Gewahrsein auch noch mal stirbt. Dieses Gewahrsein, was man jetzt geglaubt hat, das sei die Wahrheit, das bin ich in Wirklichkeit, das ist das wahre Selbst, dieses reine Gewahrsein auch noch mal stirbt, und zwar in einem absoluten „Nichtwissen“, in eine absolute Freiheit, und das ist für Johan die Wahrheit, weil – das ist immer und das ist immer schon gewesen und zu allen Zeiten und unter allen Umständen, auch schon im Tiefschlaf und vor dem Aufwachen... ; die Ebene des reinen Gewahrseins war vor dem Aufwachen so nicht gegeben, das Gewahrsein ist etwas, was man sozusagen finden kann und Johan zitiert u. a. Karl Renz…; für Johann das wahre zu Hause, die absolute Stille, über die sich überhaupt nichts mehr sagen lässt; jeden Anspruch auf Existenz abgeben öffnet sich eine noch viel tiefer Freiheit; ... und Johann spricht weiter zum Thema, weiter reifen und immer mehr durchdringen und nimmt kurz Bezug zur Coronavirus-Krisensituation; das bestmögliche aus dieser Krise zu machen, jeder auf seine Weise, für sich selbst und für uns alle zusammen natürlich und vor allem auch für die Wahrheit und für die Spiritualität. Vielen Dank.

Johan: Durchbruch in die Abwesenheit

Dieser Satssang mit Johan fand beim Erleuchtungs-Kongress 2015 in Berlin statt.

 

Video ansehen

 

 

Über Johans Erfahrungen nach dem Aufwachen; die Entdeckung der inneren Weite; Durchbruch in die Abwesenheit; die Verschmelzung der Anwesenheit mit der Abwesenheit; die Auflösung der Identifikation mit dem Absoluten; ohne Identifizierung, einfach da sein; individuelles Erwachen; die Sehnsucht nach Tiefe; in die Angst hineinfallen; bei der Angst bleiben, ohne etwas zu wollen; wenn wir in die Tiefe fallen, wacht die Angst auf; im Fallen verschwindet das Wissen um die eigene Anwesenheit; im Fallen löst sich jede sinnliche Wahrnehmung auf; die fulminante Explosion ins 100-prozentige Potenzial; das Gefühl der Ausdehnung; Anspannung hindert nicht am Aufwachen; den Emotionen Raum geben; Phasen der Abwesenheit von Gedanken; über Wahrheit und Ehrlichkeit.

 

 

Als MP3 Audio                                               Video über YouTube ansehen

Johan:

Ich fand den Zugang zur vollkommenen inneren Stille während eines Retreats 2009 bei meinem Lehrer Christian Meyer
durch das Zulassen und vollständige Fühlen aller Gefühle, die sich dann von selbst
wieder auflösen oder verbrennen, wenn man nichts damit tut, außer sich in sie hinein- und dann hindurchfallen zu lassen.
Das hat bei mir nach kurzer Zeit scheinbar geradewegs ins Aufwachen geführt, zu einem dauerhaften Shift in Richtung
Stille, Frieden und absoluten Bewusstseins, auch wenn das Aufwachen selbst letztendlich reine Gnade ist und nicht gemacht werden kann.

In den folgenden Jahren hat sich das Aufwachen immer weiter vertieft und stabilisiert.
Ebenso wie die Ausrichtung auf das Aufwachen liegt mir die Reifung auf menschlicher Ebene am Herzen, die individuell sehr verschieden aussehen kann und darf. Ohne sie ist es meiner Erfahrung nach nicht möglich im quasi ständigen Gewahrsein der Stille und der inneren Freiheit zu leben.
Diese zweipolige Ausrichtung ging und geht noch manchmal mit Herausforderungen, mentalen, tief emotionalen und körperlichen Prozessen einher. Auch wenn es mit den Jahren immer leichter und runder wird, sehe ich prinzipiell keinen Sinn darin innerlich irgendwo stehen zu bleiben. Ich erlebe bei mir nach wie vor einen liebevollen aber konsequenten Drang in Richtung weitere Vertiefung,
Verfeinerung und ständigem Hinschauen bei mir selbst, den ich aber nicht mehr als ichhaft wahrnehme.
Für mich geht es nicht darum ein "Aufgewachter", Heiliger oder perfekter Mensch ohne Fehler zu sein, was ich ohnehin für unmöglich halte, sondern darum, mein Menschsein so gut wie möglich mit der göttlichen Natur des Universums zusammenzuführen, was konkret in jedem Moment etwas anderes bedeuten kann.

"Die wahre Natur ist das, was noch über alle Grenzen des möglichen hinaus existiert.
Sie war vor dem Anbeginn des Universums und wird noch nach seinem Ende sein. Und sie ist auch alles dazwischen.
Zeige mir auch nur irgendetwas, dass nicht sie ist und ich gebe es auf mit der Erleuchtung."

Mehr Info über Johan:


Letzte Aktualisierung: 20. Juni 2021.

Spenden: